Vorschau zum Auswärtswochenende
Die Hinrunde neigt sich langsam dem Ende zu. Nur noch zwei Partien und die Plaidter Adler haben gegen alle Mannschaften aus der Liga einmal gespielt. Während die Samson-Elf am Samstag im Verfolgerduell auf die SG Niederzissen/Wehr trifft, reist die Zwote um Coach Seemann am Sonntagmittag nach Herschbroich an den Nürburgring um ihre Siegesserie fortzusetzen.
Samstag, 27.10.2018, 18:00 Uhr
SG Niederzissen/Wehr vs. DJK Plaidt
Kunstrasenplatz, Arweg, 56651 Niederzissen
Zum Verfolgerduell der Kreisliga B Mayen gastiert die DJK Plaidt auf dem Niederzissener Kunstrasen. Der Respekt auf beiden Seiten ist groß, jedoch hat Niederzissens Spielertrainer Damir Mrkalj vor der Partie einige Sorgenfalten auf der Stirn: „Zwar kehrt im Vergleich zum Pokal-Aus gegen Westum Max König zurück in den Kader, dafür haben wir aber einige angeschlagene Spieler. Zudem wird uns ab sofort Dominik Groß nicht mehr zur Verfügung stehen, der einen längeren Auslandsaufenthalt verbringt.“ Aufseiten der DJK-Adler sieht es personell gesehen vor dem Spitzenspiel des Spieltages ebenfalls nicht rosig aus. „In Marcel Kropf und Kapitän Dominik Mürtz drohen uns zwei Stammspieler auszufallen. Nichtsdestotrotz freuen wir uns auf das Duell mit einem der absoluten Topteams der Klasse“, meint DJK-Coach Andreas Samson. (RZ Jam)
Sonntag, 28.10.2018, 13:00 Uhr
SSV Herschbroich vs. DJK Plaidt II
Rasenplatz, Nürburger Str., 53518 Herschbroich
„Auswärtsspiele liegen uns zurzeit mehr als Heimspiele“, sagt der Plaidter Übungsleiter Sebastian Seemann süffisant. Er hat gut lachen, schließlich steht seine Mannschaft aktuell unangefochten an der Tabellenspitze der Kreisliga D Süd. Neun Siege und ein Unentschieden (gegen Kottenheim III am Pommerhof) können sich durchaus sehen lassen. Dennoch sollten die Jungs vom Pommerhof gewarnt sein, schließlich reichte es im vergangenen Jahr nur zu einem mageren 1:1-Remis gegen den SSV. Damals erzielte David Krobbach die Führung für die Gäste. Ausgerechnet den Plaidter Kapitän könnte nun die Rotationskeule treffen. Seemann klagt auf hohem Niveau: „Personell gesehen haben wir die Qual der Wahl. Da sich die Situation bei der ersten Mannschaft langsam entschärft, kommen von oben jedes Wochenende ein paar Jungs runter um Spielpraxis zu sammeln. Das macht die Sache für uns als Trainerteam natürlich nicht leichter.“ Gleichzeitig liegt darin aber auch der Schlüssel für den aktuellen Lauf der Reserve, welcher auch in Herschbroich bestand haben soll.