Aktuelles Interview unserer Adlerjungs

Aktuelles Interview unserer Adlerjungs

 

DJK Plaidt 1. Mannschaft steht Rede und Antwort

 

#triple$ … Lucas Saftig, Simon Schmitt und Jannik Schröder

 

Hallo ihr 3,

aufgrund der aktuellen Situation ist es rund um den Amateursport verdammt ruhig geworden. Selbstverständlich stehen das Wohl und die Gesundheit aller im Vordergrund, so dass es hier sicherlich keine 2 Meinungen gibt. Der aktuelle Stillstand ist nicht schön, jedoch unausweichlich. Umso mehr sind wir froh, dass ihr drei Rede und Antwort steht.

 

1. Wie geht es euch zurzeit in der „fußballfreien Zeit“? Haltet ihr euch weiterhin fit?

Lucas Saftig (LS): Mir geht es blendend. Die fußballfreie Zeit nutze ich hauptsächlich, um das ein oder andere private oder berufliche Thema voranzutreiben. Dennoch halte ich mich mit 4-5 Einheiten in der Woche fit.

Simon Schmitt (SS): Mir, meiner Familie und Freunden geht es soweit ganz gut, das ist aktuell das Wichtigste. Obwohl der Kontaktentzug durch dauerhaftes Homeoffice und stillstehendem Vereinsleben deutlich an meinen Nerven nagt. Ich nutze die Zeit im Moment, um mich in meinem neuen Job einzufinden und für einige Umbaumaßnahmen am und ums Haus. Daher fällt es mir schwer mich abends im Dunkeln noch aufzurappeln und in Sportklamotten zu hüpfen. Ich gebe aber mein bestes.

Jannik Schröder (JS): Mir geht es gut, nichtsdestotrotz vermisse ich natürlich die Normalität – aber ich denke so geht es den meisten Leuten. Ich hatte in letzter Zeit etwas mehr für mein Studium zu erledigen, das kann ich natürlich jetzt super als Ausrede dafür benutzen, dass mein Fitnesszustand etwas gelitten hat. Trotzdem versuche ich mich für ein paar Einheiten in der Woche aufzurappeln.

 

 

2. Wie wird die Saison fortgesetzt und was wäre euer Favorit?

LS: Ich muss gestehen, dass ich mich mit keinem der vorgegebenen Szenarien intensiv beschäftigt habe. Ebenso gehe ich nicht davon aus, dass im ersten Quartal wieder ein Ball rollt. Unter Anbetracht der zeitlichen Komponente wäre ich dann für das Annullieren der gesamten Saison.

SS: Schwierig einzuschätzen, da noch nicht mal eine Halbserie gespielt ist und es noch nicht abzusehen ist, wann überhaupt wieder gespielt werden kann. Ich denke, egal wie sich die Verantwortlichen entscheiden werden haben wir alle Möglichkeiten den Abschluss der Saison für uns erfolgreich zu gestalten. Einen Favorit habe ich nicht, ich bin einfach nur froh, wenn überhaupt irgendwas wieder läuft.

JS: Zum jetzigen Zeitpunkt finde ich es äußerst schwierig Aussagen darüber zu treffen, wie es weitergeht. Ich hoffe jedoch, dass wir, sobald sich die Lage wieder entspannt und die Umstände es zulassen, anfangen können unserer Leidenschaft nachzugehen. Tendenziell finde ich das Play-Off-System nach dem Abschluss der Hinrunde attraktiv.

 

 

3. Wie würdet ihr den bisherigen Saisonverlauf (vor Abbruch) beschreiben?

LS: –

SS: Wir haben nahezu alle Pflichtaufgaben souverän erledigt, obwohl es immer wieder neue Probleme zu lösen gab; denkt man allein an das Spiel gegen Niederzissen, wo ich meine Künste als Schnapper präsentieren durfte. Da aber noch sehr wichtige Spiele in der Hinrunde zu absolvieren sind, wäre eine Bewertung danach aussagekräftiger als zum aktuellen Zeitpunkt. Grundsätzlich bin ich aber zufrieden.

JS: Grundsätzlich lässt sich, denke ich ein positives Fazit ziehen. Die Spiele, die wir gewinnen mussten, haben wir gewonnen. Luft nach oben gibt es immer, daran sollte man sich jedoch nicht aufhängen oder anfangen verbissen zu agieren.

 

 

4. Worin seht ihr die Stärke unserer Mannschaft und was muss nach dem Lockdown definitiv besser werden?

LS: Wir haben in der Vorbereitung und in der laufenden Saison gezeigt, dass gegen höherklassige & gleichklassige Gegner mindestens 2 Tore schießen können. Im Spiel nach vorne sind wir sehr zielstrebig und hungrig. Ich würde mich freuen, wenn wir diesen Hunger & diese Zielstrebigkeit auch in unserer Defensivarbeit zeigen.

SS: Ich bin nun schon einige Jahre dabei und man kann nicht abstreiten, dass wir uns Fußballerisch in den letzten Jahren natürlich deutlich weiterentwickelt, was auch die aktuelle Tabellensituation bestätigt. Mit den sportlichen Ambitionen vor Augen, sollte man aber trotzdem nicht vergessen, worum es im Hobby- bzw. Amateurfußballbereich auch geht. Deswegen hoffe ich, dass die Kabine nach Trainingseinheiten und Spielen doch wieder etwas länger (und nicht immer nur mit den üblichen Verdächtigen) gefüllt ist, so wie ich es in meinen ersten Jahren hier bei der DJK kennengelernt habe.

JS: Ich denke wir haben einen qualitativ sehr breiten und guten Kader, der im Amateurbereich heutzutage wirklich eine Seltenheit ist. Mir gefällt, dass wir neben sehr jungen Spielern auch noch den ein oder anderen Routinier dabeihaben – ich finde wir haben da eine sehr gute Mischung in der Mannschaft, auch abseits des Platzes. Ich sehne mich, ähnlich wie Smi, ein bisschen danach, dass wir auch mal etwas länger nach dem Training zusammensitzen – da hab ich noch das ein oder andere alte Bild vor Augen. Ich denke da können wir jüngeren Spieler auch einmal Initiative ergreifen. Sonst sollten wir in meinen Augen Ehrgeiz nicht mit Verbissenheit verwechseln und ruhig weiter an uns arbeiten.

 

 

5. Ihr seid für eine Woche Trainer der 1. Mannschaft, was würdet ihr sofort ändern oder verbessern wollen?

LS: Ich würde mir Gedanken machen wie ich die Erinnerungsnachrichten an meine Spieler, für vergessene Aufgaben, automatisiere. Dadurch würde sich mein Blutdruck erheblich reduzieren & ich hätte den Kopf frei für andere Themen.

SS: Ich würde den Siegern der Elztaler Hallenmasters ihre roten Trikots zurückbeordern. Spaß beiseite, ich denke bei dem Umfang an Arbeit, den das Trainerteam an den Tag legt, kann sich jeder Kreisligaspieler glücklich schätzen und sollte Verbesserungsvorschläge für sich behalten. Das ist schon alles gut so.

JS: ich würde zwei Pflicht-Kaltgetränke nach jeder Einheit pro Spieler einführen. Außerdem würde ich mir als Trainer ein Limit von 30 Minuten Redezeit bei der Ansprache geben. Nein, ehrlich gesagt, bin ich mit dem gesamten Trainerteam mehr als zufrieden – egal ob in Bezug auf den Fußball oder auch zwischenmenschlich haben wir es als Spieler der DJK mehr als gut getroffen.

 

 

6. Die DJK Plaidt zeichnet sich vor allem durch sein familiäres und offenes Umfeld aus. Was bedeutet die DJK für euch?

LS: Für mich ist die DJK Plaidt eine Blaupause, wie Vereinsleben auch im digitalen Zeitalter eine nicht unerhebliche Rolle, für jung & alt, spielen kann. Dazu tragen natürlich das familiäre und offene Umfeld bei. Ich hoffe, dass wir diese Offenheit gegenüber diversesten Themen beibehalten & weiterentwickeln und somit auch in Zukunft für viele junge & alte Leute die erste Anlaufstelle sind, wenn Sie am Vereinsleben teilhaben wollen.

SS: Wer mich und meine Familie kennt, der weiß, dass ich in den Verein hereingeboren wurde und er schon seit immer ein wichtiger Bestandteil meines privaten Umfeldes ist.

JS: Für mich bedeutet die DJK, dass nicht direkt nach dem Abpfiff das Vereinsleben beendet ist. Für das Umfeld sind aber natürlich die Leute im und um den Verein verantwortlich, das sollte man nicht als selbstverständlich ansehen. Das wir Leute haben, die jedes Spiel oder Training schauen und diesen Verein buchstäblich leben ist wirklich außergewöhnlich.

 

 

7. Möchtet ihr unseren Anhängern und „Fans“ etwas mitteilen?

LS: Ich hoffe ihr seid bisher gesund durch die gegenwärtige Pandemie gekommen. Von Herzen möchte ich Euch für die konstante und leidenschaftliche Unterstützung danken!

SS: Ich kann mich Luci da nur anschließen. Außerdem freue ich mich auf den Tag an dem Wir wieder nach einem Heimsieg gemeinsam ein Bierchen am Pommerhof trinken können.
Vielen Dank auch an Wolfgang Kretzer, der mir meinen gesamten Weihnachtseinkauf bis vor die Haustüre geliefert hat. 😉

JS: Schließe mich den Beiden an. Hoffentlich holen wir das Alles nach!

 

 

Kurz und knapp…

11 Freunde – 11 Fragen

 

Hast du ein Vorbild im Fußball und warum?

LS: –

SS: Mein Kindheitsheld ist Ebbe Sand. Im Moment habe ich im Profibereich jedoch kein wirkliches Vorbild, da sich der Profifußball immer weiter von der „normalen Welt“ distanziert. Da waren die Helden meiner Kindheit schon durchaus greifbarer.

JS: Als Kind fand ich Zinedine Zidane überragend.

 

Dein Lebensmotto?

LS: ,,Sei Du die Veränderung, die Du dir wünschst für diese Welt.‘‘-Mahatma Gandhi

SS: –

JS: Ein guter Anfang braucht Begeisterung, ein gutes Ende Disziplin.

 

Was ist dein Lieblingsverein?

LS: Borussia Mönchengladbach

SS: FC Schalke 04

JS: Borussia Dortmund

 

Deine größte Stärke auf dem Spielfeld?

LS: Kommunikation

SS: Sofern ich ran durfte, denke ich, dass meine Standards immer für ordentlich Gefahr sorgen konnten… Außerdem meint Tom Engels, dass ich im Training immer sehr gute Elfmeter schieße.

JS: Übersicht

 

Woran denkt ihr, wenn der Name “DJK PLAIDT” fällt?

LS: Freude

SS: Freunde

JS: Geil

 

Aktuelle Fußballschuhe?

LS: Rot für Kunstrasen

SS: Adidas X

JS: Nike Phantom

 

Welche drei Dinge nimmst du mit auf eine einsame Insel?

LS: Messer, Taschenlampe, einen Stift

SS: Feuerstein, Satelitten-Telefon, Ball

JS: Boot, Messer, Satelitten-Telefon

 

Welcher Moment vor dem Spiel ist der Wichtigste?

LS: Die letzte Ansprache in der Kabine

SS: Die Schlacht um Hosen und Stutzen beim Öffnen des Trikotkoffers.

JS: Ansprache in der Kabine

 

Ohne welche App könntest du nicht leben?

LS: Teampunkt

SS: –

JS: WhatsApp

 

Gibt es jemanden den du aus irgendeinem Grund hervorheben möchtest?

LS: –

SS: Ja, Meinen Vater. Er schafft es seit Jahren (und vermutlich auch in Zukunft) einfach nicht, sich auch aus den unangenehmsten Aufgaben im Verein herauszuhalten und steht wirklich immer bereit, sobald der Verein Hilfe braucht. Solche Personen machen dieses Vereinsleben, wie wir es hier erleben, erst möglich. Außerdem hat er mich auf meiner gesamten Fußballerlaufbahn von den Bambinis an über diverse Stationen im Jugendbereich immer unterstützt, gefordert und gefördert!

JS: –

 

Welche Schlagzeile würdet ihr gerne mal auf djkplaidt.de lesen?

LS: ,,Eine fußballerische Varieté- Sturmduo Olck (46) & Fahl (32) brechen alle Rekorde.‘‘

SS: „Der Ball rollt! Verband gibt grünes Licht für die Wiederaufnahme des Amateurbetriebs.“

JS: Bingo Bongo – DJK Plaidt begießt mit seinen Anhängern den Aufstieg am Pommerhof.

 

 

Viele Dank Jungs! Bleibt gesund und alles Gute für das Jahr 2021!