Interview mit Tobias Fahl und Simon Schmitt
„Ziemlich beste Freunde“
Simon „Gerd“ Schmitt und Tobias „Fahli“ Fahl sind ziemlich beste Freunde. Die beiden Adler-Youngsters kennen sich von klein auf und verbringen regelmäßig gesellige Zocker-Abende zusammen. Simon geht nun schon in sein zweites Jahr bei den DJK Senioren, Tobias stößt aus der A-Jugend zur ersten Mannschaft. Die zwei sind echte DJK/JSG-Eigengewächse, Simon mit Unterbrechungen, Tobias sogar durchgehend seit 10.09.2003 (mit Andreas Samson als Trainer). Beide Adler wurden bei der letzten DJK-Mitgliederversammlung in den Fußball-Vorstand gewählt. Wir haben mit den Jungs gesprochen und dabei einige interessante Fakten herausgekitzelt. Viel Spaß beim Lesen:
Hi Simon und Tobias, was geht bei euch heute noch so?
Tobias: Auf jeden Fall raus! So ein Wetter muss ausgenutzt werden!
Simon: Mal sehen was der Tag so bringt. Denke ich hau mich in die Sonne.
Ihr werdet in der kommenden Saison zusammen bei den Senioren kicken. Was erwartet ihr von der Spielzeit 2015/2016?

Tobias: Ich lasse die Saison mal auf mich zu kommen. Der Sprung von Jugend auf Senioren wird groß sein. Daher erwarte ich nicht allzu viel von der neuen Saison. Ich versuche mich jedoch so gut wie möglich ins neue Team einzubringen. Dazu der neue Platz. Ich denke er wird vielen Spielern entgegenkommen, sodass wir auch endlich schönen Fußball sehen werden. Schlussendlich freue ich mich mit meinen Freunden mal wieder zusammen auf dem Platz stehen zu können.
Simon: Ja da freu ich mich auch schon drauf. Fahli ist einer meiner besten Freunde, freue mich darauf nicht nur auf dem Bolzplatz zusammen mit ihm zu kicken. Ich erwarte von der neuen Saison erst mal nicht allzu viel. Neuer Platz, neuer Trainer, neue junge Spieler. Das muss sich erst einmal alles einspielen. Aber ich bin mir sicher dass wir das Zeug dazu haben zusammen mit dem neuen Geläuf den Zuschauern ansehnlichen Fußball zu bieten, der sich dann hoffentlich auch punktemäßig bemerkbar macht.
Ihr habt den neuen Kunstrasenplatz am Pommerhof angesprochen. Dieser hat eine Länge von gerade mal 90 Metern. Wie wird sich das DJK-Spiel dadurch verändern?
Simon: Es kann einfacher werden, kann aber auch schwerer sein. Das kommt auf unsere Spielweise an, ob wir auf Ballbesitz oder auf Konter spielen. Das wird sich zeigen. Ich persönliche hoffe aber auf ein Tor von Aku (Andreas Kuhlen – Torwart DJK I; Anm.d.Verf.), aus dem eigenen 16er.
Tobias: Ich denke das Erfolgsrezept heißt „Ball flach halten“ und die Situation spielerisch lösen. Lange hohe Bälle bringen auf diesem Platz nichts, der landet dann direkt beim Gegner oder auf der Straße. Letztendlich wird es aber darauf ankommen mit welcher Taktik der Trainer spielen lassen wird.
Simon: Aber die Einzelspieler für dieses von Fahli beschriebene Erfolgsrezept haben wir meiner Meinung nach definitiv.
Kommen wir auf den neuen (alten) Trainer zu sprechen. Ihr kennt Andreas Samson sehr gut, Fahli hat ihn ja bereits seit den Bambinis als Coach. Wie würdet ihr Andi mit drei Worten beschreiben?
Tobias: Organisationsfreak, motiviert, verrückt!
Simon: Organisiert, zielstrebig, Freund!
Dass Andi gerne alles bis ins Detail plant ist hinreichend bekannt. Was erwartet ihr von ihm als Seniorentrainer und worauf sollte er besonders achten?
Simon: Erwarten sollte man im Leben nie zu viel, da kann man nämlich dann nur enttäuscht werden. Aber ich bin mir sicher, dass er das gut machen wird, da habe ich keine Zweifel. Ein guter Trainer bleibt schließlich ein guter Trainer.
Tobias: Da habe ich gar keine Bedenken. Er wird seine Sache gut machen. Jetzt kommt zwar der Druck dazu, punkten zu müssen, was in der Jugend nicht unbedingt der Fall war. Aber selbst da bin ich zuversichtlich, dass dies kein Problem für ihn darstellt.
Andi gilt ja auch als großer Spaßvogel. Könnt ihr uns eine Anekdote erzählen, an die ihr euch gerne zurück erinnert?
Tobias: Puuuh. Da gibt es so viel zu erzählen… Und es hört ja nicht auf. In dieser Hinsicht werden wir in Zukunft noch viel von ihm hören.
Simon: Ach da gibt es vieles. Natürlich auch durch unsere Hobbymannschaft, aber die Videos und Sprachmemos zu etwas späterer Stunde sind schon Extraklasse.
Auf welcher Position spielt ihr am liebsten und habt ihr irgendein Ritual vorm Spiel?
Tobias: Eine knifflige Frage. Ich habe in der letzten Saison so viele Positionen gespielt, dass ich nicht mehr sagen kann welche meine Lieblingsposition ist. Ich denke mir kommt zugute, dass ich variabel eingesetzt werden kann. Beim Umziehen wird immer zuerst der linke Schuh angezogen und beim Einlaufen der Platz zuerst mit dem linken Fuß betreten. Frag mich nicht warum. (Ist doch logisch, bei zwei linken Füßen! Anm.d.Verf.)
Simon: Eine bestimmte Lieblingsposition habe ich nicht. Aber ich bevorzuge die Offensive und will gerne spielerische Akzente setzen und eingebunden werden. Da liegen denke ich meine Stärken. Es gibt da ein Ritual, ich betrete immer beim Einlaufen das Spielfeld zuerst dreimal mit dem rechten Fuß.
Das sieht bestimmt lustig aus Simon, da muss ich demnächst mal drauf achten: hüpf, hüpf, hüpf! Wie läuft es nach einem Sieg bzw. nach einer Niederlage in der DJK-Kabine ab?
Simon: Ich denke das ist bei jeder Mannschaft gleich. Bei einer Niederlage ist die Stimmung naturgemäß im Keller und die Kabine ist schnell wieder leer. Bei einem Sieg ist die Laune gut und es wird das ein oder andere Kaltgetränk mehr geöffnet. Man verbringt dann noch bisschen Zeit mit der Mannschaft bei guter Laune.
Tobias: Da kann ich noch nix zu sagen. In der Jugend war nicht so viel los. Die Stimmung nach Siegen war natürlich klasse, nach Niederlagen meistens nicht so gut. Das man nach einem Sieg noch länger zusammen gesessen hat war auch nicht unbedingt der Fall, aber ich denke das ändert sich bei den Senioren.
Wen haltet ihr für den besten Fußball der 1. Mannschaft und wer ist der größte Spaßvogel im Team?
Simon: Auf so eine Frage will ich als Spieler nicht antworten, aber selbst der allerbeste Spieler braucht ein starkes Team im Rücken. Ohne das geht nichts. Das Team muss der beste Spieler werden, nur so geht es! Spaßmäßig bewegen wir uns denke ich alle auf einem sehr hohen Niveau!
Tobias: Sehe ich genauso wie Simon. Ohne ein gutes Team kann selbst der beste Einzelspieler nichts ausrichten. Ich weiß es nicht aber ich denke, es gibt viele im Team die Spaßvogel sein können.
Ihr seid Ende Mai beide als Beisitzer in den DJK Fußballvorstand gewählt wurden. Wie kam es dazu und was möchtet ihr in eurer Amtszeit bewegen?
Simon: Ich wurde von Holger Krämer gefragt ob ich das machen würde. Als Beisitzer kann man ja nicht allzu viel bewegen, aber ich finde es gut etwas tiefer im Verein zu sitzen als „nur“ als Spieler, da mir der Verein doch sehr am Herzen liegt
Tobias: Ich wurde von Andi Samson gefragt ob ich das machen würde. Bin ebenfalls Beisitzer. Dennoch finde ich es gut dabei zu sein da man so einen Einblick bekommt was im Hintergrund so alles abläuft und bestimmt wird.
Wenn ihr nur drei Dinge mit auf eine einsame Insel nehmen dürftet, welche wären das?
Simon: Flugzeug, genug Sprit und nen Piloten, ich will hier gar nicht weg!
Tobias: Essen/Trinken, Musik und einen Fußball.
Simon: Dann viel Spaß alleine beim Kicken Fahli, ich hau da lieber wieder ab.
Wobei würdet ihr sagen: „Ich bin besser als Fahli / Simon!“
Simon: Mathe, Physik, Fifa, Darts…
Tobias: Hauptstädte, Fifa und Darts können wir ja nochmal ausfechten! Außerdem würde ich sogar behaupten, dass ich trinkfester bin.
Simon: Hahaha, dass ich nicht lache!
Das wars! Möchtet ihr noch jemanden grüßen?
Tobias: Nein, niemanden!
Simon: Nöööö!








