Vorschau: Kreisliga B und D – 10./11.10.2015
10.10.15 – 16:30 Uhr: FSG Wierschem/Lasserg II vs. DJK Plaidt II in Lasserg!
11.10.15 – 14:30 Uhr: SG Lonnig/Rüber vs. DJK Plaidt in Rüber!
DJK ist auf einem guten Weg
Achtung Hinweis: Das Spiel wurde kurzfristig nach Rüber (Hartplatz) verlegt. Anschrift: Küttiger Straße, 56295 Rüber
Am kommenden Sonntag (11.10.2015) um 14:30 Uhr treffen die Plaidter Adler in Rüber auf die dort beheimatet SG. Beide Teams spielen bisher eine solide Saison mit jeweils 3 Siegen, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen, macht in der Summe 11 Punkte. Auch bei den Gegentoren (13) liegen die Mannschaften gleich auf. Vorne sind die Kombinierten aus Lonnig und Rüber etwas treffsicherer mit zwei mehr geschossenen Toren (15). Die besten SG-Torschützen sind David Rost, Michael Sill und Daniel Weiler mit jeweils 3 Treffern.
Beide Trainer müssen am Sonntag auf einige Akteure verzichten. So drohen bei den Plaidtern neben Stammtorwart Andreas Kuhlen und Kapitän Dominik Mürtz auch noch die beiden Torjäger Martin Paffhausen und Dennis Schander auszufallen. Noch schlechter sieht es wohl bei den Gastgebern aus. „Unsere personelle Situation ist noch schlimmer als vergangene Woche. Das Ergebnis in Hausen sprach ja Bände“, gibt SG-Coach Marvin Neideck zu Protokoll. Am vergangenen Sonntag saßen Neideck selber sowie sein Co-Trainer Christian Wey mit auf der Ersatzbank – wurden jedoch nicht eingewechselt. Das Spiel gegen den TuS Hausen ging auch so mit 6:0 überraschend deutlich verloren. „Daher sehe ich die junge und hungrige DJK-Truppe klar im Vorteil“, so Neideck.
Davon sollten sich die Plaidter jedoch nicht blenden lassen, denn in der ersten halben Stunde war die SG in Hausen die spielbestimmende Mannschaft. Hinzu kommt, dass die Heimelf auf dem eigenen Hartplatz nur schwer auszurechnen und vor allem zu verteidigen ist. Andreas Samson hat deshalb schon einen Plan ausgeheckt. „Den werde ich aber bestimmt nicht verraten, ich bin ja nicht total bescheuert. Wir werden jedenfalls nicht mit Blumen und Pralinen anreisen“, so der Adler Coach.
DJK-Fußball-Abteilungsleiter Holger Krämer sieht seine erste Mannschaft auf einem guten Weg: „Bis auf die beiden zweiten Halbzeiten gegen Kempenich und Namedy waren die Leistungen unserer Kicker mehr als zufriedenstellend.“ Von seinem Trainer Samson ist Krämer begeistert: „Ich denke, dass es immer ein schmaler Grat für einen Trainer ist, Dinge einerseits einzufordern, andererseits aber auch der Mannschaft etwas zurückzugeben. Das macht er sehr gut. Wir geben zu Recht ein positives Erscheinungsbild nach außen ab, weil wir sehr harmonisch miteinander arbeiten. Das Resultat wird zwangsläufig der Erfolg sein.“
Nicht nur für die erste Mannschaft fand Krämer lobende Worte auf der Pressekonferenz. „Ich muss ehrlich sagen, dass ich auch von unserer Reserve außerordentlich positiv überrascht bin. Was Thomas Lehmann in den letzten drei Monaten aus der Mannschaft rausgeholt hat, ist aller Ehren wert. Chapeau!“ Krämer muss es wissen, schließlich ist er selber noch aktiv am Ball bei der Adler-Zwoten. Die Lehmann-Elf steht nach vier Spieltagen ungeschlagen auf dem zweiten Tabellenplatz der Kreisliga D Süd (3 Siege und 1 Unentschieden).
Die Erwartungshaltung ist natürlich dementsprechend hoch, wenn es am Samstag (10.10.) gegen den Tabellenletzten FSG Wierschem/Lasserg II geht. Anstoß auf dem Hartplatz in Lasserg ist um 16:30 Uhr. „Eigentlich können wir dort nur verlieren. Meine jungen Spieler wissen ja teilweise gar nicht mehr wie sich ein Hartplatz anfühlt“, so Lehmann. Dies darf freilich nicht als Ausrede herhalten, schließlich hat das Liga-Schlusslicht in fünf Saisonspielen schon 27 Gegentore kassiert.
Wer am Samstag im Plaidter Kader, geschweige denn in der Startelf steht, daraus macht der Coach noch ein Geheimnis: „Hokuspokus, Simsalabim und dreimal schwarzer Kater.“ Okay?! Eigentlich wollte der Trainerfuchs seinem Altstar Denis Astor eine schöpferische Pause gönnen, der Hobbylehrer hatte aber wie immer die passende Antwort parat. „Ich habe ihm gesagt, dass ich keine Pause brauche – die mache ich nach meiner Karriere“, so Astor lachend.