Doppel-Interview mit Flo und Tim

Doppel-Interview mit Flo und Tim

 

Um euch die Winterpause etwas zu erleichtern haben wir mit den zwei DJK-Urgesteinen Florian „Rolli“ Rollmann und Tim „Latt“ Ohlig gesprochen. Im exklusiven Interview verraten uns die beiden u.a. pikante Geheimnisse. Viel Spaß beim Lesen:

 

Erste Frage – Wie geht’s euch Jungs?

Latt: Mir geht es gut, danke!

Flo: Bin ziemlich kaputt. Musste bis 13 Uhr arbeiten.

 

Letztes Jahr ist die Adler Reserve in die Kreisliga C aufgestiegen. Als Zwei der tragenden Säulen im Team von Coach Lehmann wart ihr maßgeblich am Aufstieg beteiligt. Leider konntet ihr an den Aufstiegsfeierlichkeiten im Vereinslokal nicht teilnehmen, da ihr einen Roadtrip durch Frankreich gemacht habt. Wurde dort auch der Aufstieg gefeiert?

Latt: Ja selbstverständlich! Wir waren gerade in Marseille als uns die Nachricht erreichte, dass wir das letzte Relegationsspiel gewonnen haben. Wir haben auf jeden Fall mehr als nur ein Bier auf den Aufstieg getrunken.

Flo: Ja klar! Wie Tim schon sagt, saßen wir zum Zeitpunkt als wir die Nachricht erhielten im Bus zum Stade Vélodrome de Marseille. „Latt“ schlug sofort auf den Nothalt-Knopf des Busses und wir liefen in die nächste Kneipe, wo wir mit den anderen beiden DJK-Halunken Dominic und Martin auf den Aufstieg anstießen.

 

Wie man merkt, seid ihr auch Privat sehr gut befreundet. Wie kam „Latt“ Ohlig zu seinem Spitznamen?

Latt: Oh Gott! Da muss ich weit ausholen. Doume, Tim, Flo und ich sind über Blind Booking ein Wochenende nach Wien geflogen. Nach einer langen Nacht in Österreichs größter Disco, wachten wir am nächsten Morgen auf und guckten uns die Videos von Antoine (auch bekannt unter der Teddy Show) an. In einem Video ist er in einem Fitnessstudio und verteilt dort Namen an seine Schüler, die er trainieren soll. Unter anderem die Namen „Latt“ und „San“.
Aus irgendeinem Grund nannte Tim den Flo „San“ und mich „Latt“.
Aussage von Flo: „Nennt mich noch mal so und ich hau euch eine rein!“ Damit hatte sich sein neuer Spitzname schnell erledigt. Ich dachte mir hingegen, ich lass die einfach reden, das setz sich sowieso nicht durch. Wie man in Facebook und WhatsApp lesen kann, hat es sich trotzdem durchgesetzt. Es hat sich verbreitet wie ein Lauffeuer. Zuerst ging es im kompletten Freundeskreis rund, dann ging es automatisch zur DJK über und auf einmal wurde ich sogar auf der Arbeit gefragt, warum ich denn „Latt“ heiße.
Zum Glück nennen mich meine Eltern nicht so.

Flo: Naja ganz so war es nicht. Das mit der Reise nach Wien und die Geschichte mit der Disco stimmen soweit. Doch die Namensgebung geschah noch am Abend der Party. Tim schlief wie so oft bei seinen Alkoholexzessen auf der Theke ein. Den Türstehern gefiel dies natürlich gar nicht und schleiften ihn vor die Tür. Als er dabei an den Armen der zwei Meter-Männer hing, fiel den Anwesenden seine riesige Erektion auf und der Name „Latt“ war geboren. Anfangs schämte sich Tim dafür sehr, aber heute ist es in seinem beruflichen, sowie privatem Leben stark verbreitet und ich denke er hat sich damit abgefunden.

Okay – das lassen wir dann mal so stehen…

 

Mit euren 24 Jahren gehört ihr beide zum „alten Eisen“. Viele Jugendspieler konnten im vergangenen Sommer in den Seniorenbereich integriert werden. Was können diese von euch lernen?

Latt: Die Jüngeren, die hoch kamen, hatten schon einen hervorragenden Zusammenhalt. Ein paar Flausen haben sie noch im Kopf, ansonsten passt schon alles.

Flo: Ganz einfach! Nach dem Training/ Spiel lange sitzen bleiben und Bier trinken.

 

Tim hat in der Vergangenheit angemahnt, dass die zweite und dritte Mannschaft zu wenig Bier trinkt. Wie kann man dieses „Problem“ in Zukunft wieder in den Griff bekommen?

Latt: Ja das stimmt. Anfangs sind alle nach dem Ende des Trainings direkt duschen gegangen und ab nach Hause. Inzwischen ist es aber schon besser geworden.  Vor allem wenn Jannik Blin Geschichten erzählt, bleibt dann doch der Ein oder Andere mal etwas länger sitzen. Ich denke es wird jetzt in der Rückrunde noch besser, da man sich inzwischen besser kennt.

Flo: Nach den überzogenen Trainingseinheiten von Coach Tom, sollte dieser nach dem Training eine gewisse Anzahl an Pflichtbieren ansagen. Bei Nichtbeachtung muss der Strafenkatalog greifen.

 

10 Spiele – 11 Punkte – Platz 8 in der Tabelle der Kreisliga D Süd. Wie zufrieden seid ihr mit dem sportlichen Verlauf der bisherigen Saison?

Latt: Naja, es wäre mehr drin gewesen. Aber wir werden uns, ähnlich wie beim Bierkonsum in der Rückrunde steigern. Wenn man so viele neue Spieler integrieren muss, dann ist es normal, dass das Ganze Zeit braucht.

Flo: Im Großen und Ganzen ist es ganz okay. Ich denke die Ausbeute von einem Punkt pro Spiel ist für den Anfang in Ordnung.

 

Ihr könnt beide noch gut und gerne 10 Jahre aktiv kicken. Gibt es ein Ziel oder einen Wunsch, den ihr euch sportlich noch erfüllen wollt?

Latt: Nochmal aufsteigen und dieses Mal nicht im Urlaub sein!

Flo: Noch einmal mit den Oldies wie Döner und Robbe zusammen ein Spiel bestreiten.

 

Zum Schluss die Frage – Was bedeutet die DJK Plaidt für euch?

Latt: An erster Stelle: Freundschaft, Zusammenhalt, Spaß!
Bei der DJK wird auch viel neben dem Platz gemacht, wie zum Beispiel Beer-Pong, gemeinsam den Super Bowl schauen, Vatertagswanderungen, Winterwanderungen, am Karnevalsumzügen teilnehmen und so weiter…
Es ist so gesehen ein riesiger Freundeskreis!

Flo: Alles!